| Hauptmenü |
| seit 20.09.04 |
|
1102094 Besucher |
| Who's Online |
|
Zurzeit sind 1346 Gäste online |
|
|
 |
|
|
|
Quater Miles
|
|
|
|
|
|
|
|
Cars, Beach and Babes...
Es ist nicht nur der Easy Goin‘ Lifestyle der Südkalifornier, der uns fasziniert, sondern auch eine spezielle Art der Quartermile-Rennen. In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts kauften junge Männer billige Vorkriegsautos, entnahmen ihnen die alten 4-Zylinder-Motoren, ersetzten sie durch 1932 erstmals erschienene 8-Zylinder, und schraubten alles, was überflüssig und schwer war, ab. Sinn und Zweck sollte sein, es den neuen und vermeintlich leistungsstärkeren Nachkriegsautos zu zeigen. Schneller an der Ampel war die Devise. Die riesigen, ausgetrockneten Seen Amerikas boten bald einen perfekten Spielplatz für die wilden Jungs.
Anfang der 50er wurde ein kleines, deutsches Auto nach Amerika importiert und fuhr sich ins Herz der Amerikaner. Der Käferboom folgte! Im Heimatland gab es zu Anfang schon Tuner wie Öttinger (Okrasa) oder Denzel in Österreich, die den kleinen luftgekühlten Boxermotoren Beine machten. Ein findiger Amerikaner mit dem wohlklingenden italienischen Namen Vittone gründete in den 50ern die Firma ECONOMOTORS in Kalifornien, aus der später die weltbekannte Marke EMPI hervorging. Neben der Entwicklung von Tuningteilen wurden auch die hochqualitativen Okrasa-Produkte importiert und vertrieben. Vittone war somit einer, wenn nicht der Gründervater des VW-Tunings in den USA.
Bald waren firmeneigene Dragsterkäfer, wie z. B. der legendäre „Inch-Pincher“ am Start und Vittone der Pionier des VW-Dragracing. Was früher mit einheimischen Fahrzeugen praktiziert wurde, fand in der riesigen Käfer-Fangemeinde bald Nachahmer. Auf den, in Südkalifornien aus dem Boden schießenden Dragstrips gab es immer öfter die „David gegen Goliath“ Duelle, bei denen die vermeintlich schwächeren VW´s die monströs erscheinenden Ami-Schlitten regelmäßig abhängten.
In den 60ern und 70ern gab es einen regelrechten Käfer-Dragraceboom, der maßgeblich von Clubs, wie den weltbekannten „kleinen Panzers“ (DKP) erzeugt wurde. Schnell entwickelte sich so eine der wohl populärsten Rennsport-Disziplinen in den USA und wird auch in Europa immer beliebter.
Denn für diejenigen Auto-Freaks, die das Tempo-Limit ihrer getunten Flitzer auf geschlossenen Arealen und unter professioneller Organisation austesten wollen, stellen Viertelmeile-Veranstaltungen eine sichere und legale Möglichkeit zum ultimativen Kick dar.
Doch Quartermile bedeutet mehr, als auf 402 Metern einfach nur Gas zu geben. Es erfordert Reaktionsschnelligkeit, Fahrkönnen und leistungsstarke Technik-Finessen, um wahre Glücksmomente auf dem Drag Strip und nicht zuletzt gute Zeiten zu erreichen. Grund genug für uns, mit unserem 66er Old-School eine Nostalgiker-Rennsemmel aufzubauen, die auf der ¼-Meile über den Asphalt heizt. Ob und wie uns das gelungen ist, zeigen unsere bisherigen Bestzeiten: 12,51 sec. bei 173km/h mit Walter’s Fontanagrauem. Weitere sehr schnelle Männer mit ihren Maschinen sind unser ehemaliger Mitarbeiter Alexander Schieder mit seinem gechoptem Ovali und unser Freund Tom Ratzek mit seinem einmaligen schwarzen 67er Käfer mit Einspritzanlage.
Mehr Facts und Features zu diesen Fahrzeugen gibt’s im Anschluss.
BugBox Racing wurde 1999 ins Leben gerufen und kann bereits auf einige heiße Rennen zurückblicken, z. B. 1/8 Mile in Mühldorf, ¼ Mile in Luckau, ¼ Mile in Bitburg und 1/8 Mile in Spa/Belgien. Neben speediger Fahrkultur sorgten auch die Sonnenuntergangs-Feten und interessanten Gespräche mit anderen Car-Maniacs stets für beste Stimmung. Die wachsende Anzahl deutscher Anhänger auf solchen Veranstaltungen zeigt das große Interesse, doch leider gibt es hierzulande aufgrund hoher Auflagen nur wenig Gelegenheiten, um ein schnelles und spaßiges Wochenende unter Gleichgesinnten zu erleben. Aufgrund dessen werden junge Menschen leider oft verführt, private Rennen auf öffentlichen Straßen auszutragen - unter Gefährdung ihrer selbst und anderer.
Deshalb befürworten wir die Aktion „Operation Street Legal“, die von Tony Rowe, Veteran des Drag Racing und zweifacher NHRA Champion, initiiert wurde. Erklärtes Hauptziel von OSL war es, Rennsport-Veranstaltungen, wie z. B. Viertel- und Achtelmeile-Rennen sowie Test & Tune Events für Jedermann zu organisieren. Durch die organisierte Durchführung auf geschlossenen Arealen ist es nicht mehr notwendig, ungesetzliche Rennen auf Straßen durchzuführen, wodurch die Risiken enorm reduziert werden. OSL gab allen Rennsport-Fans die Möglichkeit, ihre eigenen Vorlieben mit größerer Sicherheit auszuleben. Daraus hervorgegangen ist 1-on-1-Motorsports, die regelmäßig Rennen in Bitburg veranstalten.
Mittlerweile gibt es mit „Dragracer.de“ auch eine gedruckte Zeitschrift, die bisher nur als Download im Worldwideweb zu finden war und Euch von uns wärmstens empfohlen wird. |
|
|
|
|